body park

June 15 is the DAY of TRAFFIC SAFETY.
In the context of the demonstration in Schönhauser Allee, Berlin, organised by civil-society initiative Stadt für Menschen p.u.r.e. explores the possibilities of parking the human body on the street through self-experimentation. The results are a contribution to the urban design of the future, which transforms the street from functional transit area into the restful BODY PARK for EVERY-BODY.

In 2015 Gehl Architects in Copenhagen were asked by Berlin Senate to rethink the city’s approach to streets as a public space. One of the research sites was Schönhauser Allee. The “small” vision developed by Gehl is among others to minimize car parking, reducing the semi-permanent ‘barrier’ effect of static parking and freeing up space for people activities. The “large” vision is to close one side of the street completely for car traffic and to give the whole space to people and bikes. The action on June 15 organised by Stadt-für-Menschen reminds the general public of these existing plans and requests their implementation.

Our performance takes up the visionary approach of Gehl and claims the shaping role of the human body in the process of re-thinking and re-designing public space.

Concept and performance:
Jagna Anderson, María Ferrara, Dodi Helschinger, Susanne Soldan
 

15 June 2019, 3pm | Schönhauser Allee

 
Am 15. Juni ist der Tag der Verkehrssicherheit.
Im Kontext einer Demonstration, veranstaltet durch die Initiative Stadt-für-Menschen, erforscht p.u.r.e. im Selbstversuch die Möglichkeiten, den menschlichen Körper auf der Straße zu parken. Die Ergebnisse sind ein Beitrag zur Stadtgestaltung der Zukunft, die die Straße vom funktionalen Transitbereich in einen erholsamen BODY PARK for EVERY-BODY verwandelt.

2015 wurden Gehl Architects aus Kopenhagen vom Berliner Senat eingeladen, um das Konzept der Straße als öffentlichen Raum zu überdenken. Eines der Forschungsobjekte war die Schönhauser Allee. Die von Gehl entwickelte “kleine” Vision zielt unter anderem darauf, das Parken auf ein Mindestmaß zu beschränken, die Barrierewirkung des statischen Parkens zu verringern und Platz für diverse menschliche Aktivitäten freizugeben. Die “große” Vision sieht vor, eine Straßenseite zwischen Greifenhagener und Wichert Str. komplett für den Autoverkehr zu sperren und den gesamten Raum den Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zu überlassen. Die von Stadt-für-Menschen organisierte Aktion am 15. Juni erinnert die Öffentlichkeit an diese bereits entwickelten Pläne und fordert deren Umsetzung.

Unsere Performance greift den visionären Ansatz von Gehl Architects auf und fordert, den menschlichen Körper als formgebenden Faktor beim Umdenken und der Neugestaltung des öffentlichen Raums zu berücksichtigen.

Konzept und Performance:
Jagna Anderson, María Ferrara, Dodi Helschinger, Susanne Soldan

 

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